pH-Wert im Stuhl (Stuhl-pH): der Weg im Körper
pH-Wert im Stuhl (Stuhl-pH) ist Teil des Weges „Verdauung und Aufnahme“. Diese Seite zeigt den ganzen Weg; die Station von pH-Wert im Stuhl (Stuhl-pH) ist hervorgehoben.
Hier steht dieser Laborwert: Stuhl-pH — Milieu im Dickdarm. Der pH-Wert im Stuhl spiegelt das Milieu im Dickdarm. Im vorderen Dickdarm ist es meist saurer als im hinteren, weil dort mehr vergoren wird; der Wert schwankt mit der Kost. Quelle 13, 10
Kurz erklärt
Verdauung ist das Zerlegen der Nahrung in Bausteine, die der Darm aufnehmen kann: Eiweiß in Aminosäuren, Fett in Fettsäuren, Zucker in Einfachzucker. Was im Dünndarm nicht aufgenommen wird, vergären oder zersetzen Bakterien im Dickdarm und bestimmen so den pH-Wert im Stuhl.
16 Stationen · 16 QuellenGrafik seitlich wischen
Der Weg Schritt für Schritt
An jeder Station steht, was der Stoff dort tut. Drei Zeichen: ↑ liefert — baut auf oder stellt bereit · ↓ zehrt — hemmt, verbraucht oder entzieht · ↕ beides, je nach Menge. Dahinter steht, worauf die Aussage beruht: gesicherte Physiologie, in Studien beobachtet oder umstritten. Die Zeichen bewerten nicht; sie benennen die Richtung.
- Hauptzellen → Pepsinogen 1
Pepsinogen 1 (auch Pepsinogen A) ist die inaktive Vorstufe des Pepsins. Ein kleiner Teil gelangt aus den Drüsen ins Blut und wird im Serum gemessen. Quelle 1, 3↑ liefert Als Vorstufe ist Pepsinogen sicher verpackt: Es spaltet nichts, solange es in der Zelle liegt. Erst die Magensäure macht daraus das aktive Enzym.
gesicherte Physiologie Quelle 1
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Ist die Magenschleimhaut gereizt oder wird die Säurebildung gehemmt, etwa unter Protonenpumpenhemmern, steigt Pepsinogen 1 im Blut an.
zu wenig — Sind weniger Hauptzellen da, sinkt Pepsinogen 1 im Blut; dann wird auch weniger Pepsin gebildet und Eiweiß im Magen weniger vorverdaut.
in Studien beobachtet · Quelle 14, 3
- Pepsinogen 1 → Pepsin · Magensäure (HCl)
In saurem Magensaft spaltet sich Pepsinogen selbst ein Stück ab und wird zu Pepsin. Bereits entstandenes Pepsin beschleunigt diese Umwandlung. Quelle 1↑ liefert Pepsin zerlegt Nahrungseiweiß in kürzere Stücke und macht es so den Enzymen der Bauchspeicheldrüse zugänglich. Es arbeitet nur im Sauren; im Dünndarm wird es unwirksam.
gesicherte Physiologie Quelle 1, 4
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Ist viel Pepsin aktiv, wird mehr Eiweiß schon im Magen angedaut, und die Enzyme der Bauchspeicheldrüse finden kürzere Stücke vor.
zu wenig — Ist wenig Säure da, wird kaum Pepsinogen aktiviert; Eiweiß gelangt dann weitgehend unzerlegt in den Dünndarm und wird dort von den Pankreasenzymen allein gespalten.
gesicherte Physiologie · Quelle 1, 2
- Nahrungseiweiß → Peptide Pepsin
Pepsin schneidet die langen Ketten im Magen in kürzere Stücke, die Peptide. Im Dünndarm übernehmen Trypsin, Chymotrypsin und Elastase aus der Bauchspeicheldrüse. Quelle 1, 5↑ liefert Peptide sind leichter zugänglich als ganze Eiweiße: Enzyme der Bauchspeicheldrüse und der Darmzellen zerlegen sie weiter, bis Aminosäuren und Zweier- oder Dreierstücke entstehen.
gesicherte Physiologie Quelle 5, 4
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Entstehen mehr Peptide, als die Pankreasenzyme weiter zerlegen, gelangen sie in tiefere Darmabschnitte.
zu wenig — Bildet der Magen wenig Peptide, übernehmen die Pankreasenzyme den größten Teil der Eiweißspaltung.
gesicherte Physiologie · Quelle 5
- Peptide → Aminosäuren Trypsin, Elastase
Einzelne Aminosäuren und Zweier- oder Dreierstücke werden über Transporter in die Darmzellen aufgenommen und gelangen von dort ins Blut. Quelle 4↑ liefert Die aufgenommenen Aminosäuren stehen dem Körper als Bausteine für eigene Eiweiße und als Brennstoff zur Verfügung.
gesicherte Physiologie Quelle 4
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Werden viele Aminosäuren aufgenommen, verwertet die Leber den Überschuss; den Stickstoff baut sie zu Harnstoff um.
zu wenig — Wird wenig aufgenommen, bleibt mehr Eiweiß im Darm, und der Stickstoffgehalt im Stuhl steigt.
gesicherte Physiologie · Quelle 4
- Nahrungsfett → Fettsäuren Pankreas-Lipase · Gallensäuren, Colipase
Die Lipase der Bauchspeicheldrüse, verankert durch Colipase, spaltet zwei Fettsäuren vom Glycerin ab. Mit Gallensäuren bilden die Spaltprodukte kleine Mizellen. Quelle 5, 6↑ liefert In den Mizellen gelangen Fettsäuren, Monoglyceride und fettlösliche Vitamine durch die wässrige Schicht an die Oberfläche der Darmzellen, wo sie aufgenommen werden.
gesicherte Physiologie Quelle 6
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Werden mehr Fettsäuren frei, als die Darmzellen aufnehmen, wandern sie in tiefere Darmabschnitte und erscheinen teils im Stuhl.
zu wenig — Fehlen Lipase oder Gallensäuren, bleibt Fett als Triglycerid liegen; der Stuhl wird fettreicher, und fettlösliche Vitamine gehen mit verloren.
gesicherte Physiologie · Quelle 6, 5
- Fettsäuren → I-FABP
I-FABP (intestinales Fettsäure-bindendes Protein, FABP2) kommt fast nur in Zellen der Dünndarmschleimhaut vor, besonders an den Zottenspitzen. Es bindet aufgenommene Fettsäuren in der Zelle. Quelle 8, 9↑ liefert I-FABP hält langkettige Fettsäuren in der Zelle in Lösung und reicht sie an die Wege weiter, die daraus wieder Fett für den Transport bauen. Im Tiermodell ist es dafür nicht unersetzlich.
in Studien beobachtet Quelle 8
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Kommen viele Fettsäuren in der Darmzelle an, ist mehr I-FABP mit ihnen beladen und reicht sie an den Wiederaufbau zu Fett weiter.
zu wenig — Fehlt I-FABP, nehmen Darmzellen im Tiermodell Fett dennoch auf; verändert sind eher Gewichtszunahme und Energiehaushalt.
in Studien beobachtet · Quelle 8
- I-FABP → I-FABP im Blut
Gehen Zellen der Dünndarmschleimhaut zugrunde, tritt I-FABP ins Blut über. Es bleibt dort nur kurz und wird rasch über die Nieren ausgeschieden. Quelle 9↓ zehrt Im Blut hat I-FABP keine bekannte Aufgabe; es zeigt an, wie viele Darmzellen kurz zuvor ihren Inhalt verloren haben, und damit einen aktuellen Zustand der Schleimhaut.
in Studien beobachtet Quelle 9
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Gehen viele Darmzellen zugrunde, etwa bei verminderter Durchblutung des Darms, steigt I-FABP im Blut rasch an; bei eingeschränkter Nierenfunktion bleibt es länger.
zu wenig — Bleiben die Zellen der Schleimhaut intakt, tritt kaum I-FABP ins Blut über.
in Studien beobachtet · Quelle 9
Forschungsfeld — I-FABP im Blut wird als Marker für Schäden der Darmschleimhaut untersucht. Quelle 16
- Zweifachzucker → Einfachzucker Laktase, Saccharase
Enzyme an der Oberfläche der Darmzellen, etwa Laktase und Saccharase, spalten Zweifachzucker in Einfachzucker. Glucose und Galactose werden zusammen mit Natrium aufgenommen. Quelle 7, 4↑ liefert Die aufgenommenen Einfachzucker gelangen mit dem Blut zur Leber und stehen als Brennstoff bereit. Mit dem Natrium folgt auch Wasser in die Darmzellen.
gesicherte Physiologie Quelle 4
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Werden viele Einfachzucker auf einmal frei, kann die Aufnahme an ihre Grenze kommen, und ein Teil wandert weiter in den Dickdarm.
zu wenig — Ist die Spaltung an der Zelloberfläche schwach, etwa wenn wenig Laktase gebildet wird, bleibt der Zweifachzucker ungespalten im Darm.
gesicherte Physiologie · Quelle 7
- Zweifachzucker → Verdauungsrückstände
Was im Dünndarm nicht aufgenommen wurde, gelangt in den Dickdarm. Im Stuhl werden davon Fett, Stickstoff als Maß für Eiweiß, Zucker und der Wassergehalt bestimmt. Quelle 4, 10↕ beides, je nach Menge Die Reste sind Nahrung für Dickdarmbakterien: Zucker und Ballaststoffe werden vergoren, Eiweiß wird zersetzt. Ungespaltene Stoffe halten Wasser im Darm und machen den Stuhl weicher.
gesicherte Physiologie Quelle 10, 12
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Gelangen viele Reste in den Dickdarm, etwa bei geringer Enzymleistung, wenig Gallensäuren oder rascher Passage, wird der Stuhl fett-, eiweiß- oder wasserreicher.
zu wenig — Gelangen wenige Reste in den Dickdarm, ist die Nahrung weitgehend aufgenommen; ein geringer Wassergehalt geht oft mit langsamer Passage einher.
gesicherte Physiologie · Quelle 4, 10
- Verdauungsrückstände → Gärung
Dickdarmbakterien vergären Zucker, Stärkereste und Ballaststoffe. Dabei entstehen kurzkettige Fettsäuren wie Acetat, Propionat und Butyrat, außerdem Milchsäure und Gase. Quelle 10↕ beides, je nach Menge Die Säuren sind Brennstoff für die Darmzellen und säuern den Darminhalt an. Wird sehr viel vergoren, entstehen auch mehr Gase, und der Inhalt wird deutlich sauer.
gesicherte Physiologie Quelle 10, 11
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Wird viel vergoren, sinkt der pH-Wert im Dickdarm; säureempfindliche Bakterien werden zurückgedrängt, Milchsäurebildner nehmen zu.
zu wenig — Wird wenig vergoren, etwa bei ballaststoffarmer Kost, bleibt der Darminhalt weniger sauer, und Bakterien, die Eiweiß zersetzen, gewinnen Raum.
in Studien beobachtet · Quelle 11, 12
- Verdauungsrückstände → Eiweißfäulnis
Gelangt Eiweiß in den Dickdarm, zersetzen es Bakterien vor allem im hinteren Abschnitt. Dabei entstehen Ammoniak, verzweigtkettige Fettsäuren, Phenole, Indole und Schwefelwasserstoff. Quelle 12↓ zehrt Ammoniak hebt den pH-Wert; einige der Fäulnisprodukte belasten in Zellversuchen die Darmzellen. Sie prägen zudem den Geruch von Stuhl und Winden.
in Studien beobachtet Quelle 12
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Überwiegt die Eiweißfäulnis, wird der Darminhalt basischer, und mehr Fäulnisprodukte wie Ammoniak und Phenole entstehen.
zu wenig — Kommt wenig Eiweiß im Dickdarm an oder überwiegt die Gärung, entstehen nur wenige Fäulnisprodukte.
in Studien beobachtet · Quelle 12
- Gärung → Stuhl-pH
Der pH-Wert im Stuhl spiegelt das Milieu im Dickdarm. Im vorderen Dickdarm ist es meist saurer als im hinteren, weil dort mehr vergoren wird; der Wert schwankt mit der Kost. Quelle 13, 10↕ beides, je nach Menge Ein leicht saures Milieu begünstigt Bifidobakterien und Laktobazillen und bremst säureempfindliche Keime. Bei saurem pH liegt Ammoniak meist als Ammonium vor, das schlechter ins Blut übertritt.
in Studien beobachtet Quelle 11, 12
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Ist der pH-Wert hoch, weil wenig Säure entsteht oder Eiweißfäulnis überwiegt, können sich säureempfindliche Keime leichter vermehren.
zu wenig — Ist der pH-Wert niedrig, weil viel Zucker vergoren wird oder die Säuren bei rascher Passage nicht mehr aufgenommen werden, wird der Stuhl weich und sauer.
in Studien beobachtet · Quelle 11, 10, 13
- Eiweißfäulnis → Stuhl-pH
Der pH-Wert im Stuhl spiegelt das Milieu im Dickdarm. Im vorderen Dickdarm ist es meist saurer als im hinteren, weil dort mehr vergoren wird; der Wert schwankt mit der Kost. Quelle 13, 10↕ beides, je nach Menge Ein leicht saures Milieu begünstigt Bifidobakterien und Laktobazillen und bremst säureempfindliche Keime. Bei saurem pH liegt Ammoniak meist als Ammonium vor, das schlechter ins Blut übertritt.
in Studien beobachtet Quelle 11, 12
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Ist der pH-Wert hoch, weil wenig Säure entsteht oder Eiweißfäulnis überwiegt, können sich säureempfindliche Keime leichter vermehren.
zu wenig — Ist der pH-Wert niedrig, weil viel Zucker vergoren wird oder die Säuren bei rascher Passage nicht mehr aufgenommen werden, wird der Stuhl weich und sauer.
in Studien beobachtet · Quelle 11, 10, 13
Weitere Stationen
- Hauptzellen — im Magenkörper
Hauptzellen liegen in den Drüsen des Magenkörpers. Sie bilden Pepsinogen und geben es in den Magensaft ab; ein kleiner Teil gelangt ins Blut. Quelle 1↑ liefert Die Hauptzellen liefern die Vorstufe des wichtigsten eiweißspaltenden Enzyms im Magen. Wie viel Pepsinogen entsteht, hängt davon ab, wie viele Drüsenzellen die Schleimhaut des Magenkörpers trägt.
gesicherte Physiologie Quelle 1, 3
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Werden die Hauptzellen stark angeregt, etwa über Nervensignale und Botenstoffe bei einer Mahlzeit, geben sie mehr Pepsinogen in den Magen und ins Blut ab.
zu wenig — Bildet sich die Schleimhaut des Magenkörpers zurück, gibt es weniger Hauptzellen; dann entstehen weniger Pepsinogen und meist auch weniger Magensäure.
gesicherte Physiologie · Quelle 3, 2
Forschungsfeld — Pepsinogen im Blut wird als Hinweis auf den Zustand der Magenschleimhaut untersucht. Quelle 15
- Nahrungseiweiß — lange Aminosäureketten
Eiweiß aus der Nahrung besteht aus langen Ketten von Aminosäuren. Aufgenommen werden kann es erst, wenn es in einzelne Aminosäuren oder sehr kurze Stücke zerlegt ist. Quelle 4↑ liefert Nahrungseiweiß liefert die Aminosäuren, aus denen der Körper eigene Eiweiße baut. Was nicht zerlegt wird, gelangt in den Dickdarm.
gesicherte Physiologie Quelle 4
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Kommt mehr Eiweiß an, als Magen und Dünndarm zerlegen, gelangt ein Teil in den Dickdarm und wird dort von Bakterien abgebaut.
zu wenig — Kommt wenig Eiweiß an, wird es nahezu vollständig zerlegt und aufgenommen, und im Dickdarm kommt kaum etwas davon an.
gesicherte Physiologie · Quelle 4, 12
- Nahrungsfett — vor allem Triglyceride
Nahrungsfett besteht vor allem aus Triglyceriden: drei Fettsäuren an einem Glycerin. Gallensäuren zerteilen es im Dünndarm in feine Tröpfchen. Quelle 6↑ liefert Fett liefert viel Energie und bringt die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K mit. Erst als feine Tröpfchen bietet es den Enzymen genug Oberfläche.
gesicherte Physiologie Quelle 6, 4
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Kommt mehr Fett an, als Lipase und Gallensäuren bewältigen, gelangt ein Teil unzerlegt in den Dickdarm und erscheint im Stuhl.
zu wenig — Kommt wenig Fett an, wird es nahezu vollständig zerlegt; mit wenig Fett kommen aber auch weniger fettlösliche Vitamine mit.
gesicherte Physiologie · Quelle 6
- Zweifachzucker — Laktose, Saccharose
Zweifachzucker wie Milchzucker (Laktose) und Haushaltszucker (Saccharose) sowie Bruchstücke der Stärke kommen im Dünndarm an. Aufnehmen kann der Darm nur Einfachzucker. Quelle 7, 4↑ liefert Zweifachzucker sind eine rasch verfügbare Energiequelle, sobald sie gespalten sind. Ungespalten bleiben sie im Darminhalt und ziehen dort Wasser an.
gesicherte Physiologie Quelle 4, 7
⚖ Wenn das Gleichgewicht kippt
zu viel — Kommt mehr Zweifachzucker an, als die Enzyme spalten, wandert der Rest in den Dickdarm; dort wird er vergoren und hält Wasser im Darm.
zu wenig — Kommt wenig Zweifachzucker an, wird er fast vollständig gespalten und aufgenommen, und im Stuhl findet sich kaum Zucker.
gesicherte Physiologie · Quelle 7, 10
Cofaktoren dieses Weges
- Magensäure (HCl) — Aktiviert Pepsinogen zu Pepsin und hält den Magensaft so sauer, dass Pepsin arbeiten kann Quelle 1, 2
- Gallensäuren — Zerteilen Fett in Tröpfchen und bilden mit den Spaltprodukten Mizellen für die Aufnahme Quelle 6Im ORY-Katalog als Laborwert: Gallensäuren (Stuhl)
- Colipase — Verankert die Pankreas-Lipase auf den von Gallensäuren umhüllten Fetttröpfchen Quelle 5
- Pankreatische Elastase — Eines der eiweißspaltenden Enzyme der Bauchspeicheldrüse, das Peptide im Dünndarm weiter zerlegt Quelle 5Im ORY-Katalog als Laborwert: Pankreatische Elastase-1 (PE-1)
- Zink — Baustein der Carboxypeptidasen der Bauchspeicheldrüse, die Aminosäuren vom Ende der Peptide abspalten Quelle 5Im ORY-Katalog als Laborwert: Zink
- Natrium — Wird zusammen mit Glucose und Galactose über den Transporter SGLT1 in die Darmzelle aufgenommen Quelle 4Im ORY-Katalog als Laborwert: Natrium (intrazellulär)
Quellen
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- Samloff IM, Varis K, Ihamaki T et al. Relationships among serum pepsinogen I, serum pepsinogen II, and gastric mucosal histology. Gastroenterology 1982 · PubMed 7084603
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- Ho SSC, Keenan JI, Day AS. The Role of Gastrointestinal-Related Fatty Acid-Binding Proteins as Biomarkers in Gastrointestinal Diseases. Dig Dis Sci 2020 · PubMed 31529416
Ganzer Weg: Verdauung und Aufnahme
Verwandte Wege
- Pankreas-Elastase — nahrungseiweiß
- Verzweigtkettige Aminosäuren — nahrungseiweiß
- Gärung im Darm und Atemgase — einfachzucker
- Ketonkörper — fettsäuren
- Threonin — nahrungseiweiß
Stand 2026-10-05. Entwurf, von Claude nach Schema v2 geschrieben; Quellen in PubMed geprüft; fachliche Freigabe offen
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