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Aluminium: der Weg im Körper

Aluminium ist Teil des Weges „Aluminium“. Diese Seite zeigt den ganzen Weg; die Station von Aluminium ist hervorgehoben.

Hier steht dieser Laborwert: Aluminium in der Umwelt — Nahrung, Wasser, Luft, Haut. Aluminium ist ein häufiges Element der Erdkruste. Es gelangt über Nahrung, Trinkwasser und manche Arzneimittel in den Darm, über Staub in die Lunge; über die Haut geht nur ein sehr kleiner Teil. Quelle 1, 5

Kurz erklärt

Aluminium ist ein Leichtmetall und das häufigste Metall der Erdkruste. Im Körper liegt es als dreiwertiges Ion vor, bindet im Blut an Transferrin und wird überwiegend über die Niere ausgeschieden.

12 Stationen · 5 Quellen
ORYAufnahme und VerteilungWirkung in der ZelleCitratTransferrinCitratüber den Transferrin-RezeptorAluminium in der UmweltNahrung, Wasser, Luft, HautIm Magen-Darm-Traktgelöst oder gebundenDurch die Darmwandnur ein kleiner AnteilAluminium im Blutan Transferrin gebundenAblagerung im KnochenMineralgerüstIn die Zelleüber den Transferrin-WegDreiwertiges IonAluminium in der ZelleMagnesium-StellenATP und EnzymeCalcium-StellenEiweiße, KnochengerüstEisen-BindungsstellenTransferrinZurück ins Blutgelöst an CitratAusscheidung im Urinüber die Niere

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Der Weg Schritt für Schritt

  1. Aluminium in der Umwelt → Im Magen-Darm-Trakt Im sauren Magen löst sich ein Teil des Aluminiums zu dreiwertigen Ionen. Im Darm bindet Phosphat Aluminium zu schwer löslichen Verbindungen; Citrat hält es gelöst. Quelle 1, 3
  2. Im Magen-Darm-Trakt → Durch die Darmwand · Citrat Nur ein kleiner Anteil des Aluminiums gelangt durch die Darmwand ins Blut, zum Teil zwischen den Zellen hindurch. Quelle 1
  3. Durch die Darmwand → Aluminium im Blut · Transferrin Im Blut bindet Aluminium überwiegend an Transferrin, das Transporteiweiß des Eisens. Ein kleinerer Teil liegt als Citrat-Verbindung gelöst vor. Quelle 3, 2
  4. Aluminium im Blut → Ablagerung im Knochen Ein Teil des Aluminiums lagert sich im Knochen ab und wird dort im Mineralgerüst aus Calcium und Phosphat gebunden. Quelle 1
  5. In die Zelle → Dreiwertiges Ion In der Zelle liegt Aluminium als dreiwertiges Ion vor. Es bindet bevorzugt an Sauerstoff-Atome, etwa an Phosphatgruppen von ATP und anderen Molekülen. Quelle 4, 2
  6. Dreiwertiges Ion → Magnesium-Stellen Magnesium bindet in der Zelle an ATP und an viele Enzyme. Aluminium bindet an dieselben Stellen, und zwar deutlich fester, und löst sich von dort viel langsamer. Quelle 4
  7. Magnesium-Stellen → Calcium-Stellen Auch Bindungsstellen für Calcium, etwa in calciumbindenden Eiweißen, können Aluminium aufnehmen. Quelle 4
  8. In die Zelle → Eisen-Bindungsstellen Aluminium und dreiwertiges Eisen ähneln sich in Ladung und Größe. Deshalb bindet Aluminium an die Eisen-Bindungsstellen des Transferrins. Quelle 3, 2
  9. Eisen-Bindungsstellen → Zurück ins Blut · Citrat Aus Geweben gelangt Aluminium wieder ins Blut. Dort bildet es mit Citrat kleine, gelöste Verbindungen. Quelle 1, 3
  10. Zurück ins Blut → Ausscheidung im Urin Die kleinen Citrat-Verbindungen passieren den Filter der Niere. Der größte Teil des ins Blut gelangten Aluminiums verlässt den Körper mit dem Urin. Quelle 1

Cofaktoren dieses Weges

Quellen

  1. Priest ND. The biological behaviour and bioavailability of aluminium in man, with special reference to studies employing aluminium-26 as a tracer: review and study update. J Environ Monit 2004 · PubMed 15152306
  2. Exley C, Mold MJ. The binding, transport and fate of aluminium in biological cells. J Trace Elem Med Biol 2015 · PubMed 25498314
  3. Harris WR, Berthon G, Day JP et al. Speciation of aluminum in biological systems. J Toxicol Environ Health 1996 · PubMed 8772798
  4. Macdonald TL, Martin RB. Aluminum ion in biological systems. Trends Biochem Sci 1988 · PubMed 3072691
  5. Flarend R, Bin T, Elmore D et al. A preliminary study of the dermal absorption of aluminium from antiperspirants using aluminium-26. Food Chem Toxicol 2001 · PubMed 11267710

Ganzer Weg: Aluminium

Verwandte Wege

Stand 2026-09-18. Entwurf, von Claude nach Schema v2 geschrieben; Quellen in PubMed geprüft; fachliche Freigabe offen
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